Wir erwarten gerade unser erstes Kind und freuen uns beide, mein Mann und ich, so sehr, denn wir sind schon beide 37 und es hat nicht sofort geklappt mit dem Schwangerwerden, wir haben es einige Monate versucht und haben schon Angst bekommen, es könnte zu spät sein, gerade wegen unseres Alters. Und als der Frauenarzt dann bestätigte, dass es jetzt wirklich wahr ist und ich schwanger bin, das war so unbeschreiblich schön, fast unwirklich. Jetzt freuen wir uns und können es kaum fassen.
Wir waren auch immer zu zweit bei den Untersuchungen in der gynäkologischen Praxis, ich fühle mich sehr gut betreut von meinem Arzt. Das ist uns sehr wichtig. Erst wenn man dann wirklich schwanger ist, merkt man so richtig, was das bedeutet und wie man plötzlich neben der Freude auch Angst bekommt um das Ungeborene, man macht sich klar, was alles passieren könnte mit dem Kind im Mutterleib, oder auch später nach der Geburt.
Jetzt hat uns der Arzt darüber informiert, dass man nach der Geburt gleich etwas Nabelschnurblut entnehmen und einlagern könnte. Davon hatte ich zwar schon einmal gehört, aber mich damals nicht speziell dafür interessiert. Jetzt hörte es sich ganz einleuchtend an. Man kann damit die eigenen Stammzellen des Kindes sozusagen professionell speichern, das übernimmt eine dafür spezialisierte Firma, und wenn dann später das Kind irgendwann einmal eine Behandlung mit eigenen Stammzellen nötig hätte, wären sie vorhanden. Wir wissen noch nicht, ob wir das machen sollen, aber es hörte sich sehr einleuchtend an und wir denken, es wäre wahrscheinlich für unser Kind eine gute Vorsorge.
Mittwoch, 17. November 2010
Zur Vorsorge fürs Kind Nabelschnurblut einlagern
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